Freiheit der Selbstentwicklung — Kapitelbild

Kapitel 8 · Teil 1

Freiheit der Selbstentwicklung

Dieter Schwerter

Jeder Mensch hat die Freiheit, seine Entwicklung selbst zu gestalten, indem er seinen Lebensplan lebt oder dagegen verstößt. Die Anzahl der Wiedergeburten erfüllt sich erst dann, wenn das Lernziel – die Überwindung der Materie in Form von Egoismus und Gier – erreicht wurde. Informationen aus früheren Leben sind uns nicht mehr bewusst, können jedoch durch Zugang zum Unterbewusstsein mittels Rückführungen wieder ins Bewusstsein geholt werden. Dies ermöglicht die Auseinandersetzung mit Erfahrungen aus früheren Leben, die Bestandteil unseres Karmas sind, und kann sogar Heilungen von krankheitsbedingten Ursachen aus früheren Leben ermöglichen.

Eingriffe von höheren Geisteswesen erfolgen nur dann, wenn universelle Vorgaben, der Schöpfungsplan, durchbrochen werden, beispielsweise durch Genmanipulationen oder Kreuzungen von Mensch und Tier. Die Vorstellung von einem einmaligen Leben existiert nur im katholisch-christlichen Dogma, da im 6. Jahrhundert das Thema Reinkarnation durch ein päpstliches Edikt aufgegeben wurde, vermutlich um die Menschen an die Himmel/Hölle-Philosophie zu binden.