Die geistige und die menschliche Welt — Kapitelbild

Kapitel 6 · Teil 1

Die geistige und die menschliche Welt

Dieter Schwerter

Die folgenden Kapitel werden stets gegensätzliche Themen behandeln, um uns die Polarität unseres Denkens bewusster zu machen.

In nahezu allen Religionen ist ein Leben nach dem Tod und die Reinkarnation fester Bestandteil. Das Geistwesen verlässt nach dem Tod den Körper und kehrt in den universellen Geistesbereich zurück. Hierher kommen wir und hierher kehren wir zurück. Akzeptiert man dies, gibt es keinen Grund zu glauben, dass die Seele nur einmal inkarniert. Durch Inkarnationen können wir unsere Entwicklung in der geistigen Welt fortsetzen.

Im Moment der Inkarnation verlieren wir den Kontakt zur geistigen Welt und sind gewissermaßen in der dreidimensionalen Materie gefangen. Ein Hauptproblem unserer Verbindung mit der dreidimensionalen Materie ist die Gier, die wir an uns heranlassen. Eine der vier edlen Wahrheiten des Buddhismus besagt: "Das größte Übel auf dieser Welt ist die Gier". Unser Lernprogramm besteht darin, Gier und Egoismus zu überwinden. Indem wir das Gegenteil leben, überwinden wir dunkle und negative Aspekte und lernen, lichtvolle und positive Seiten zu leben.

Alle Informationen aus unserem Leben, jede Handlung, Tat und jeder Gedanke fließen in die sogenannte Akasha-Chronik ein und stehen der gesamten geistigen Welt wie eine Bibliothek zur Weiterentwicklung zur Verfügung. Unsere eigenen Inkarnationen bilden unser Karma, eine Datenbank all unserer guten und schlechten Taten in diesem und in früheren Leben. Menschen, die in früheren Leben ein negatives Karma aufgebaut haben, haben möglicherweise heute ein schweres Schicksal zu bewältigen.

Bei allem, was wir tun, können wir immer auf die Hilfe der geistigen Welt zählen.